Einbau-Kaffeevollautomat von Gaggenau mit Wärmeschublade darunter und daneben Backofen Geräte Gaggenau Küche Nobilia

Neues aus der Gerätewelt: Kaffeevollautomaten

Programmierbar und mit Selbstreinigungsfunktionen

Kaffeegenuss lässt sich noch steigern, damit nämlich, dass neue Einbau-Vollautomaten selbstständig entkalken können oder keiner Reinigung von Milchleitungen oder Entfettung der Brüheinheit mehr bedürfen. Kaffeemaschinen wie die abgebildete von Gaggenau reinigen sogar selbsttätig ihre Mühlen, sodass sich keine Rückstände der vorherigen Bohnen unter die neue Sorte mischen, wenn Sie die Kaffeesorte wechseln und Wert auf ein sortenreines Aroma legen.

Auch die Generation 7000 von Miele brüht jede Tasse sortenrein und ohne Reste aus dem letzten Bezug. Die Geräte besitzen sogar drei Bohnenbehälter für verschiedene Bohnensorten. Das Mahlwerk ist so konstruiert, dass stets nur der frisch gemahlene Kaffee in die Brüheinheit gelangt. Je nach Bohne und Getränk empfehlen sich verschiedene Einstellungen bei Mahlgrad, Menge, Temperatur und ggf. Vorbrühen. Siemens Top-Modell besitzt einen eGrinder, der den Mahlgrad automatisch an die spezifischen Eigenschaften der Bohne und des Getränks anpasst. Für das optimale Ergebnis wird ein Espresso extrem fein, ein Caffè Latte eher grob gemahlen. High-End-Modelle von Jura arbeiten mit zwei separaten Mahlwerken, um perfekte Mischverhältnisse zwischen verschiedenen Bohnensorten zu kreieren.

Leiser, smarter, individueller: Was die neue Generation noch kann

Durch neuen Geräteaufbau sind Kaffeevollautomaten außerdem viel leiser geworden. Mit Frischwasseranschluss muss auch der Wassertank nicht mehr gefüllt werden. Die meisten neuen Einbaugeräte merken sich mehrere individuelle Lieblingskaffees. Sie können alle Variationen von Espresso- und Milchmischgetränken bis hin zu klassischem Kaffee, warmer Milch und heißem Wasser für andere Getränke wie etwa Tee zubereiten und dabei bis mehrere personalisierte Konfigurationen speichern. High-End-Geräte lernen sogar durch Feedback („zu stark", „zu bitter") und passen die Brühparameter (Druck, Menge, Mahlgrad) für die nächste Tasse automatisch an.

Moderne Geräte – so z.B. die neueste Generation von Jura beherrscht nun sogar unterschiedliche Temperaturwelten. Light Brew ist eine Brühvariante bei deutlich niedrigeren Temperaturen, die besonders fruchtige und milde Aromen betont, ohne Bitterstoffe zu lösen. Beim Cold Extraction Process wird Wasser mit hohem Druck pulsierend durch das frisch gemahlene Pulver gepresst – allerdings kalt. Das Ergebnis ist ein echter Cold Brew in unter drei Minuten.

Persönliche Profile und smarte Vernetzung

Kaffeevollautomaten sind inzwischen ja schon kleine Computer. Eine der neuen Funktionen smarter Kaffeemaschinen besteht darin, persönliche Kaffeevorlieben zu speichern und auf Knopfdruck abzurufen, sei es die Stärke, die Temperatur, die Menge oder die Zubereitungsart, also Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino oder Caffè Lungo. Dazu kann jedes Familienmitglied für sich ein eigenes Nutzerprofil einrichten. Bei einigen Kaffeevollautomaten lässt sich so ein Profil sogar per Fingerabdruck abrufen. Das ist noch mal extra praktisch!

Genauso gut lassen sich zwei Tassen auf einmal zubereiten. Neff bietet dafür zwei Mahl- und Brühvorgänge, z.B. auch für extra starken Kaffee mit reduziertem Bitterstoffgehalt. Auch die Tassengröße ist bestimmbar, sodass exakt so viel Kaffee produziert wird wie gewünscht. Nach etwas Ausprobieren ist die ideale Zubereitungsmethode schnell programmiert. Sie lässt sich über die herstellereigenen Apps per Smartphone konfigurieren. Auch die diversen Pflegeprozeduren sind aus der App heraus ansteuerbar, genauso wie zugehörige Produkte bestellbar sind.

Hygiene und Pflege leicht gemacht

Für mehr Hygiene sind immer mehr Teile moderner Kaffeevollautomaten einfach entnehmbar und tauglich für die Geschirrspülmaschine. Was (noch) nicht automatisch gereinigt wird, zeigt das Gerät rechtzeitig an und erinnert so bspw. ans Auswechseln des Wasserfilters, aber auch ans Nachfüllen des Bohnenbehälters.

Geräte wie von V-ZUG bieten sogar verschiedene Schaumeinstellungen für die aufzuschäumende Milch an – von sehr steif bis flüssiger. Auch die Wasserhärte kann und sollte eingestellt werden. Viele Kaffeevollautomaten bieten zusätzlich ein Tassenwärmer-Regal und manchmal sogar die Möglichkeit zwischen zu mahlenden Bohnen und bereits gemahlenem Kaffee zu wechseln. Da Hafer-, Mandel- oder Sojamilch andere Proteinstrukturen als Kuhmilch haben, bieten die neuesten Systeme (z. B. Jura oder Siemens) die Möglichkeit, Dampfdruck und Temperatur auf Pflanzenmilch einzustellen, um auch hier einen stabilen, feinporigen Schaum zu erzeugen.

Einbau oder Standgerät – Innovation in jeder Variante

Neuere Düsen ermöglichen es, während des Aufschäumens Sirup beizumischen, sodass der Geschmack im Schaum gebunden wird, statt nur unten im Kaffeebecher zu liegen. Erste Premium-Vollautomaten können nun auch echte Trinkschokolade (aus Pulver) in den Milchprozess integrieren, ohne die Leitungen zu verstopfen.

Ob Einbau-Kaffeevollautomat oder freistehendes Gerät – in beiden Ausführungsarten gibt es zahlreiche Neuerungen. Dazu zählt natürlich auch die Möglichkeit, auf Wunsch Tee zuzubereiten. Standgeräte wie von Krups/WMF liefern je nach Teeart passend drei verschiedene Heißwasserstufen.

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