Siemens iQ700 Induktionskochfeld mit activeLight

Neues aus der Gerätewelt: Kochfelder

Kochfelder mit neuen (Bedien-) Funktionen

Schwarz erobert die Küche. Mit dem activeLight Kochfeld präsentiert Siemens eine Neuheit, die diesen Trend mitprägt: Als erstes Kochfeld verzichtet es auf eine Bedruckung. Im ausgeschalteten Zustand verschmilzt die 80cm-Glaskeramik nämlich vollständig mit der Umgebung. Schließlich sind auf ihrer Oberfläche weder vorgezeichnete Kochzonen zu sehen, noch ein Bedienfeld oder gar eine Rasterung. Zudem kann sie flächenbündig in die Arbeitsplatte eingelassen werden.

Erst beim Kochen erwacht der rein schwarze Glasscreen zum Leben: Sobald Kochgeschirr aufgestellt wird, markieren vier blaue Lichtstreifen die Zonenauswahl. Dabei stellt die varioInduction Technologie sicher, dass alles gleichmäßig beheizt wird – vom kleinen Buttertöpfchen über den Wok bis zur Paella-Pfanne.

Vollflächeninduktion mit integriertem Kochfeldabzug

Man ahnt es schon: So gut wie alles, was sich an Neuerungen bei Kochfeldern tut, bezieht sich auf Induktionskochfelder. Massekochfelder – die alten Kochplatten – sind sowieso Schnee von gestern. Ceran-Kochfelder sind nun immerhin auch in Weiß zu haben. Gasherde bleiben zumeist den Profis vorbehalten.

Allerdings bietet Elica das erste Gaskochfeld mit integriertem Dunstabzug an: Das Modell NikolaTesla Flame erlaubt alle Arten des Kochens. Die gusseisernen Komponenten sind abnehmbar und können sogar in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Von Elica stammt auch der erste Kochfeldabzug mit integrierter Waage: Bei der NikolaTesla Libra versteckt sich die Wiegefunktion im Gitter, das die Muldenlüftung bedeckt. Gewogen werden kann auch, wenn nicht gekocht wird.

Sensorik und Induktion spielen zusammen

Auf der letzten IFA Berlin und in Löhne auf der Küchenmeile ließen sich einige dieser Neuerungen für Induktionskochfelder bewundern. So kommt das Induktionskochfeld SensePro von AEG mit einem kabellosen Sensorstab, der in die jeweilige Speise gesteckt wird, um deren Kerntemperatur zu ermitteln. In die Platte integrierte Sensoren passen die Leistung des Kochfelds selbsttätig an, um eine konstante Hitze zu erzielen oder bspw. Milch im Topf am Überkochen zu hindern.

Gerade damit punkten smarte Induktionskochfelder: mit Topferkennung. Töpfe und Pfannen lassen sich sogar während des Garens verschieben. Die passende Erhitzung wandert automatisch mit. Sogenannte Mikro-Induktoren unter der Herdplatte verwandeln das gesamte Kochfeld in eine flexible Kochzone.

Richtig smart wird’s, wenn – wie bei Cuciniale – das Kochfeld sogar merkt, wieviele Schnitzel in welcher Art von Pfanne liegen und per App Bescheid gibt, wann das Fleisch gewendet werden sollte. Auch der Sensorstab, der bei Cuciniale ins Spiel kommt, kann mehr: Er erkennt Fleischart und Fleischalter – Informationen, die er dem Kochfeld mitteilt, sodass die perfekte Temperatur und Gardauer bestimmt wird.

Modular und mobil – alles ist möglich

Wer sich so gar nicht entscheiden kann, welche Art Kochfeld ins Haus kommen soll, kann sich individuell eine Modulkochstelle zusammenstellen. Je nach Hersteller werden solche Domino-Kochfelder als Combi Sets oder Vario-Kochfelder bezeichnet. Zusätzlich zu Kochstellen mit Gas, Elektro oder Induktion lassen sich hier auch Spezialkochstellen wie Teppanyaki oder Wok integrieren.

Wenn Sie mit Ihrem Ceran- oder Gasherd eigentlich ganz zufrieden sind und nur gelegentlich Induktion verwenden möchten, finden Sie inzwischen jede Menge mobiler Induktionskochfelder – von Cucinale genauso wie von deutschen Hersteller Miji. So kann der Mini-Herd überall zum Einsatz kommen, wo eine Steckdose in der Nähe ist. Beim Miji Cooking Pad sorgt eine innovative Pasta-Kochfunktion für permanente Bewegung im Nudelwasser, sodass ein Festbacken der Nudeln am Topfboden verhindert wird.

(Bildquelle: Siemens Hausgeräte)

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